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Philosophie der ETF |
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Dabei dient die ETF als ideeller Überbau für unabhängige Vereine, Clubs und Einzelpersonen, die an professioneller Selbstverteidigung, anwendungsorientierten historischen Fechtweisen, sowie realitätsnahen Turnieren interessiert sind. Die Umsetzung praxisbezogener Lehrprogramme auf der Grundlage authentischer Basiskonzepte, sowie die Ermöglichung einer Trainerausbildung mit hohen Standards, sind die Grundanliegen der ETF. |
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Umfasst unsere überwiegend unbewaffneten Selbstverteidigungskonzepte - sehr pragmatisch und funktional. Die hier vermittelten Konzepte haben sich u.a. über ein viertel Jahrhundert für Sicherheitskräfte zum Selbstschutz bewährt. Zwischen 1920 und 1950 wurden grundlegende Prinzipien von Filipinos sehr erfolgreich beim Profiboxen in Amerika eingesetzt. (diverse Weltmeister in der großen Ära des Pinoy-Boxens)
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Beinhaltet das Training historischer Fechtweisen, ehemals für Schlachtfeld und Duellplatz gedachter Schwert- Säbel- und Speertechniken, so wie sie uns im Escrima überliefert wurden. Hier werden in sehr realistischer Weise fundamentale Prinzipien bewaffneter Auseinandersetzung praktiziert und wesentliche überlebensnotwendige Erkenntnisse und Handlungsinstinkte zur Beherrschung von Selbstverteidigungsszenarien vermittelt, in denen Angreifer Klingenwaffen unterschiedlichster Länge benutzen. Somit sind diese Übungen auch sehr hilfreich zum wirklichen Verständnis der Messerproblematik. Dieser Bereich wird in der ETF auch auf Turnieren gekämpft
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Knallhartes Training für Szenarien in denen Angreifer stumpfe Waffen (Stöcke, Knüppel, Keulen) einsetzen. Die Übenden sind hohem mentalen und physischem Druck ausgesetzt, wodurch sie mit der Zeit sehr kampfstark werden - und zwar sowohl mit wie ohne Waffen! Durch häufig entstehenden Nahkampf ergeben sich hier viele Punch- und Push & Pull-Techniken. Sicherheitskräfte erlernen hier den effektiven Gebrauch von Einsatzstöcken. Durch fortgeschrittene Turnierpraxis werden die Aktiven an sehr starke Belastungen gewöhnt, die realen Auseinandersetzungen sehr nahe kommen. Es ist zwingend notwendig, die verschiedenen Konzepte richtig einzusetzen! Daher muss man die unterschiedlichen Bereiche und die verschiedenen Vorgehensweisen klar unterscheiden können. Letztlich wird man aber in der Selbstverteidigung erst durch das Training aller drei Grundbereiche (Waffenlos, Stumpfwaffen, Klingenwaffen) wirklich in der Lage sein, instinktiv und sinnvoll zu handeln und die gesamte Komplexität menschlicher Auseinandersetzung zu verstehen!
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Umgang miteinander: Eine uniformierte Kleiderordnung lehnen wir im Grunde ab, dies ist jedoch von Club zu Club auch durchaus etwas unterschiedlich, da wir niemandem etwas vorschreiben. Der Verbandsleiter selbst trägt z.B. außer dem selbstverständlichen Verbands-T-shirt grundsätzlich Straßenkleidung im Training, um nach außen hin unsere wirklichkeitsbezogene Grundhaltung zu unterstreichen. Unser Umgangston untereinander ist locker, höflich und kollegial. Wir reden uns grundsätzlich mit den Vornamen an - ausnahmslos! Respekt muß sich ein Lehrer bei uns durch Wissen, Können und Charakter bei seinen Schülern verdienen, beruht auf Gegenseitigkeit und wird nicht von "Oben" angeordnet. Graduierungsdünkel und sektenähnliches Gebaren sind bei uns verpönt. Egal ob nun eher Hobby-Escrimador oder Profi, reiner Praktiker, Gruppenleiter, Instructor, Top-Kämpfer oder Gast - bei uns sollen sich Alle wohl fühlen können und Spaß am Training haben. Niemand soll sich in irgendeiner Weise zurückgesetzt fühlen. |
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Infos zu Einzel- und Kleingruppenunterricht :04364 - 470 2991 |